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6. Februar 2010 Stefan Sommermeier

Bericht über Hartz-IV-Empfänger in Schleswig-Holstein

Neueste Zahlen haben ergeben, dass Schleswig-Holstein prozentual minimal unter dem Bundesdurchnitt liegt. Demnach zählt Schleswig-Holstein derzeit 166238 Hartz-IV-Empfänger. Das sind bezogen auf die Einwohner ca. 5,87% Hartz-IV-Empfänger im Bundesland.

Dem Bundesland Bayern (derzeit 2,82% Hartz-IV-Empfänger) kann man diesbezüglich natürlich nicht das Wasser reichen.

„Was macht das Bundesland Bayern richtig, was Schleswig-Holstein falsch macht ?“

Im Kreis Rendsburg-Eckernförde sieht es diesbezüglich noch einigermaßen besser aus. Derzeit zählt der Kreis 11683 Hartz-IV-Empfänger (4,3% aller Einwohner des Kreises).

Dennoch muss das Ziel des Kreises und des Landes sein die Arbeitslosenzahlen drastisch zu senken. Und damit sind nicht nur die Hartz-IV-Empfänger, sondern auch die Arbeitslosengeld-I-Empfänger gemeint.

Mit einem richtig durchdachten Konzept (die Kapazitäten sind vorhanden) sollte es kurzfristig das Ziel sein, die Zahl der Hartz-IV-Empfänger drastisch zu verringern.

Da diese Betroffenen im Moment schon am Existenzminimum leben - und leise Stimmen schon sagen, dass die Lebensbedinungen demnächst noch schlechter werden – muss man diesbezüglich schon mal erste Zweifel aufkommen lassen:

Ist Deutschland überhaupt noch ein Sozialstaat ???

Dürfen wir uns überhaupt noch als ein solcher bezeichnen ???